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plattenkritik

cdoass - extra fingers
bereits erschienen (nois-o-lution / indigo)

cdoass sind schweden (wie so viele derzeit), aber beackern dabei weder das weite popfeld, noch den schwein-garagenrock-acker vieler ihrer landsleute und kollegen.
stattdessen bekommen wir fast lupenreinen new wave um die ohren gehauen. das pumpt und groovt dort an allen ecken und enden, der hektische leicht überhöht-hysterische gesang läßt wieder den guten alten david byrne aus seiner gruft heraufsteigen - der funk, oder besser die funky gespielte gitarre als wichtiges stilelement alter new wave bands (allg. als verquickung von postpunk und angloamerikanischem funk & jamaikanischem reggae) ist hier genauso zurück, wie der break, der den rhythmus immer wieder unterbricht und aufbricht!
mit 'speak to me', 'a fair resort' und 'chemicals' und anderen ein wirklich sehr gelungenes stilechtes album, wenn auch nicht jedermanns hörgewohnheiten sache und für die große innovation (der wiederentdeckung der 80er) vielleicht einen tick zu spät!
(mf)