plattenkritik

| david
axelrod - david axelrod (mo' wax/beggars group) als dieses album vor 32 jahren eingespielt wurde, war der urheber dieser zeilen noch nicht auf der welt. dementsprechend betagt ist mittlerweile der komponist. und er staunt nicht schlecht ber das interesse, was u.a. die hip-hop-welt fr sein in vergessenheit geratenes werk entwickelt. als james lavelle ihn zur verffentlichung einiger bnder, die ihm zufllig in die hnde gefallen waren, antrieb, wird axelrod ihn vermutlich fr verrckt erklrt haben. wie lavelle die fast 70 jhrige jazz-legende fr sein anliegen gewonnen hat, sei dahingestellt. fest steht, dass das bis auf zwei neue stcke lediglich berarbeitete material unerhrt zeitgem daherkommt. allein die rhythmussektion erteilt lehrstunden in dynamischem zusammenspiel. dazu gesellt sich die ausschweifende instrumentierung eines orchesters, fr das der vollblutmusiker und lebemann jede einzelne note zu papier gebracht hat. und wer in der lage ist, gitarrensoli wie auf "the shadow knows" zu konzipieren, hat seinen mitmenschen auf lange zeit etwas voraus. womit es im prinzip keine rolle spielt, dass diese durchweg hrenswerte platte ber drei jahrzehnte auf sich warten lie. (las) diese kritik wurde uns von b-side zur verfügung gestellt (www.b-si.de). Danke !
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