home                                     club        musik        konzerte
plattenkritiken | popnews | interviews | popclassics | clubplaylists | plattenlabels

plattenkritik

sounds - dying to say this to you
bereits erschienen (warner)

geil! eine platte, die definitiv die geister scheiden wird :0)
die ersten werden schon bei den synthies das kalte kotzen bekommen, die nächsten werden wieder schimpfen, das es sich hier um ein plakatives billiges blondie-plagiat handelt und nochmals andere werden laut 'aha, hab ich es doch gewußt' ausrufen, wenn sie erfahren, dass beim album der produzent der killers an den reglern saß... die anderen aber werden sagen 'geil killers' oder 'geil blondie auch als plagiat',
vielleicht auch 'geil melody club' und auf jeden fall 'geil pop'... das wohl auf jeden fall! diese scheibe tut keinem weh, ist auf den punkt perfekt produziert, kokettiert mit seinen synthies gekonnt mit den ach so verhaßten 80zigern und hat zudem noch eine handvoll wirkliche ohrwürmer und hits im gepäck... vorausgesetzt man mag den sound (oder versteht ihn) oder schraubt seinen anspruch nach innovation und horizonterweiterung runter, dann wird man seinen spass mit dieser scheibe haben können!
ALLERDINGS - berechtigt und doch ungeklärt bleibt die frage, ob mit bands wie the sounds nicht doch das ende einer fahnenstange erreicht ist - majorbands, die wirken wie komplett aus der retorte, wo alles perfekt aufeinander abgestimmt scheint um noch die letzten tropfen aus einem angesagten sound zu quetschen (ähnlich der zahlreichen bands der ersten und zweiten deutschkotzpopwelle!)? oder ist es genau diese 'unbefangenheit', dieses offensichtliche 'drauf scheissen' und fast penetrante klauen, dass sie von solchen vorwürfen freispricht!
ich weiss es nicht, aber spass macht sie???
(mf)