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plattenkritik

spittin vicars : the gospel according to...
bereits erscheinen (radio blast/ cargo)

drei in die jahre gekommene englische haudegen mit wohnsitzen in deutschland, holland und england treffen sich zum bier trinken und tratschen, wobei sie feststellen, daß sie noch ein bißchen was auf dem kasten haben. also nehmen die drei punkrockveteranen in 6 tagen ihr debut album auf, mit dem sie uns jetzt beglücken.
doch das im info angekündigte "beste britpunkalbum seit 20 jahren" sucht man hier vergebens. getragen von einfallslosem schlagzeugspiel dümpelt das ganze ohne höhepunkte und ohne ausbrüche aus der ewig gleichen songstruktur vor sich hin. alle lieder sind eintönig und ohne jeglichen schwung gespielt, selbst varitionen im tempo, das immer schön piano ist, sucht man hier vergebens. im jugendzentrum um die ecke könnten sie vielleicht den komatösen 15-jährigen punkern gefallen, deren unzurechnungsfähiges herumstolpern die band wahrscheinlich als pogo interpretiert, aber als tonkonserve bringt einen diese platte eher zum gähnen als zum mitgröhlen.
(timeau)