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plattenkritik

vampire weekend : vampire weekend
bereits erschienen (xl records)

sind das etwa die neuen violent femmes oder orange juice?
die luftigkeit der songs mit twangelgitarre, harmoniumorgel und frischen easypop-ideen ist endlich mal was neues. die verspielten gimmicks, die dem großteil der songs auf ihrem debutalbum anhaften, gibt dieser band eine note von sounds, die seit den genialen they might be giants lange nicht mehr zu finden waren.
die vier new yorker haben es geschafft sich von den überstrapazierten, zeitgeistigen einheitssounds zu lösen, afrikanische folklore und minmalistische instrumentierungen mit feinen indiepopmelodien zu vermengen und daraus ein extrem charmantes soundgefüge zu schaffen. will hier gar keinen song herausheben, sondern das ganze album herzlichst weiterempfehlen. vampire weekend? viel gut!

(benny ruess)