| manic street preachers - journal for plague lovers
(sony)
ist ja schön das die manics ausschließlich die texte des seit 1995 verschollenen richey edwards auf ihrem neuen album verwenden um ihr ehemaliges mitglied zu ehren. nur musste unter produzentenlegende steve albini gleich mit so einer brechstange ungeschliffen und rauh herumgerockt werden und alles was nur annährend an der terminus "pop“ erinnert eleminiert werden?
dennoch, der schroffe sound steht ihnen immer noch gut, sowas hatte man seit ihrem klassiker "the holy bible“ nicht mehr von ihnen gehört. leider sind die songs sind nicht unbedingt besser als beim vorgänger, dafür die texte, was einmal mehr für das große talent von richey edwards spricht.
sympathisch finde ich schließlich, mit was für einem derzeit unglaublich unpopulären sound die manics auf ihrem neunten album zu werke gehen. eine der letzten politisch korrekten bands muß niemanden mehr was beweisen. das album scheißt förmlich auf zeitgeistige sounds und trends und das macht dieses ungeschliffene werk wiederum so beeindruckend.
(benny ruess)
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