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mumford & sons - sigh no more
(v2/cooperative)
"mumford & sons“ kommen aus london, ein umstand den man ihnen kaum glauben mag, legen sie doch mit "sigh no more“ zumindest musikalisch ein äußerst amerikanisches album vor. "sigh nor more“ ist das debütalbum von marcus mumford, ben lovett, country winston und ted dwane, produziert wird es von markus dravs ("arcade fire“, bjork, "coldplay“). mit gospelähnlichen chören beginnt der dem album gleichnamige opener. zwar referiert "sigh no more“ auf die romantische sprache shakespeares in "much ado about nothing“ und zitiert den gesang der vier helden: "sigh no more/ one foot in sea, one in shore / my heart was never pure / you know me“, musikalisch könnte "sigh no more“ allerdings auch eine moderne, pastorale version eines nimrod workman songs sein. eine nähe zum minnesang des mittelalters, als auch ein bezug zur spätsechziger laurel canyon szene in la besteht im gegensatz zu den "fleet foxes“ kaum. ohnehin gehen "mumford & sons“ weit über diesen gerne gezogenen vergleich hinaus. die musikalischen einflüsse der vier engländer liegen eher im bluegrass: treibende country jingles, pastorale folk elemente und gospelartige passagen wechseln sich mit entschleunigten country balladen ab. immer wieder suggerieren der gesang von marcus mumford und das zauberhafte banjospiel von country winston amerikanischen weltschmerz. dabei wurzelt der amerikanische bluegrass im schottischen und englischen folk. also doch ein britisches album, eines der besten der letzten jahre, das äußerst amerikanisch klingt.
(jf)
mumford and sons
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