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the thermals - now we can see
(kill rock stars/cargo)
die
"thermals" sind zurück, 3 Jahre nach ihrem letzten album "the body, the blood, the machine" geht es auf ihrem neuen werk hauptsächlich um den tod. diverse songtitel und –texte befassen sich mit der zeit nach dem leben.
eine solche einleitung lässt natürlich musikalisch geigen en masse, einen brummenden bariton und langsame klavierpassagen vermuten, aber hey es handelt sich um ein neues "thermals"-album.
als ich diese band zum ersten mal wahrnahm, hörte ich eine kassette auf dem weg nach hause und dachte abwechselnd ,was für ein krach’ und ,was für eine energie’.
die dringlichkeit in der stimme des sängers und sein halber sprechgesang passte so gut in das schmale 1:59 min-korsett, in die die punkigen perlen gehüllt waren, dass es einen abholte und mitnahm - am liebsten direkt zum nächsten konzert .
diese energie war auch auf dem letzten album spürbar und um es auf den Punkt zu bringen: auch auf dem neuen ist sie da, die energie.
verändert hat sich neben der besetzung der band, aber auch die herangehensweise an die songs- schien das erste album direkt mittels eines gebrauchten tonbandgerätes im proberaum aufgenommen zu sein, ist "now we can see" sehr ordentlich in einem professionellen umfeld produziert worden. die "thermals" trauen sich nun auch einen song zu, der weit über die 3 minuten marke hinausgeht und trotzdem funktioniert. natürlich geht dabei ein wenig von der rohen energie verloren, aber dafür werden die catchy melodien, die in den "thermalen" schlummern an die oberfläche gespült und poliert.
besonders zu empfehlen ist der titelgebende track "now we can see", ein außerordentlich gelungenes stück, zwischen port o´brien und dem typischen "thermals"-sound.
aber auch diverse andere songs wie "let it go" oder "how we fade" überzeugen voll und ganz und lassen mich nach dem tourplan googlen. und zwar jetzt. punkt.
(da)
the thermals
@ myspace
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