aavikko - novo atlantis

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(9 pm records/broken silence)
ach,
herrlich: nach fünfzehn jahren und durchweg hochqualitativen alben und
spektakulären liveshows, schenken uns "aavikko" mit "novo
atlantis" nun einen weiteren meilenstein des synthiepop. man wird
ganz hoch in die unendlichen weiten gepeitscht mit dem unverwechselbaren
schlagzeugspiel von tomi leppänen und den kraftwerkschen synthiemelodien
der herren staufenbiel und kosonen. im sommer supporten sie sogar eben
diese kraftwerk in finnland. was für eine kombination!
wo kraftwerk durch den gesang sprechen, tun es aavikko mit der
rhythmik, mit der man einfach mit muss. und der vergleich ist kein plagiatsvorwurf,
sondern ehrerbietung. herrje, diese hymnen aus der zukunft, wie man
sie sich in den 1970er jahren ausgemalt hat, episch nah an der persiflage.
eine hommage an "raumschiff orion" und die ganzen anderen
trashigen filme und serien. und das heute. und dabei so
zeitlos... einfach ganz grosses kino.
(christian meyer)
aavikko
@ world wide web
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