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plants and animals - la la land

(secret city/rough trade)

plants and animals - la la landob die drei jungs aus montreal so etwas wie die brüder im geiste mit den texanischen kollegen von midlake sind? zumindest nennen beide bands rockgrößen der 70er jahre des letzten jahrhunderts als wichtigste inspiration ihres aktuellen schaffens. und da diese phase der einst populären rockmusik nun wahrlich nicht jene ist, welche zur zeit im besonderen maße präsent ist (ganz anders da die 80er), versprühen beide bands mit ihren alben erstmal, ja wie soll man sagen, ungewohnte, fast merkwürdige höreindrücke. doch wo es midlake zuletzt durch sehr geschlossenes songwriting zu überzeugen gelang, trifft dies für plants and animals und ihr "la la land" leider nicht zu. nach meinem geschmack fehlt dem kanadischen trio jenes quentchen eindringlicher pathos und eingängigkeit, der es mir gestatten würde an "la la land" gefallen zu finden. hört man plants and animals vielmehr bei ihrem experimentierfreudigem musizieren zu, kommt man zu dem schluss, das eine gewisse popaffinität gerade nicht gewollt ist. ich lande dann schnell bei den landsleuten von broken social scene oder entfernter auch bei dem früherem schaffen der durchgeknallten psychedelicrockern von deerhunter. doch auch bei diesen vergleichen folgt die einschränkung auf dem fusse. plants and animals gelingt es nicht, mich musikalisch zu überzeugen wie das kollektiv aus toronto oder der fünfer aus atlanta um den schrägen frontmann bradford cox. und so bleibt "la la land" für mich ein letztlich unbefriedigender hörmoment...
(mf)

plants and animals @ myspace