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(ato/cooperative)
ich
schwör. auch mit ihrem vierten album "concrete love" werden
die courteeners es schaffen, ihre britischen fans zufriedenzustellen,
auf dem kontinent aber weiterhin ein randgruppenphänomen bleiben...
warum ich mir da so sicher bin? ehrlich gesagt, keine ahnung! langjährige
erfahrung sagt mir einfach, dass eine band wie die courteeners mit ihrem
sound in uk ein heimspiel hat und es bei den hörgewohnheiten auf der
insel dort immer einen platz geben wird für hymnischen pathetischen
stadiontauglichen britrock (vergleiche bands wie doves, embrace, feeder,
idlewild). sicher, es gibt auch vereinzelte ausnahmen, etwa coldplay
und snow patrol. nur seien wir doch mal ehrlich, letztlich haben beide
bands bei uns doch nur eine ungerechtfertigte reduzierung auf ein zwei
songs erlitten, die in den mainstream eingesickert sind. anders dürfte
es da den vier manchester-lads beim diesjährigen reading-festival ergangen
sein... vor meinem geistigen auge ersteckt sich ein haufen bierseeliger
textsicherer briten, der ordentlich gas gibt und kräftig mitfeiert.
ob es mit "concrete love" allerdings wirklich soviel zu feiern
gibt, steht noch auf einem weiteren blatt papier. für meinen geschmack
ergeht es den courteeners, wie auch schon mit ihrem vorgänger "anna",
nicht anders als den meisten oben aufgeführten combos. stadiontauglicher
britrock ist eben ein schmaler ritt. aus hymnen wird schnell schaler
prollrock, aus ehrlichem pathos unversehens triefender gefühlskleister
und aus anrührenden balladen nur die nächste 08-15-radiosingle... ganz
so schlimm treibt es das britische quartet hier zwar nicht - zumal an
produktion und handwerk rein gar nichts auszusetzen ist - aber uneingeschränkt
zu empfehlen ist "concrete love" eben auch nicht. man tut
eher gut daran, sich seine besten songs rauszupicken, und die anderen
einfach schnell wieder zu vergessen...
(mf)
courteeners
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