the ramona flowers - dismantle and rebuild

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(distiller records/rough trade)
es
hätte so schön werden können, mit den ramona flowers aus bristol und
mir. ihre heimatstadt kann auch über 15 jahre nach trip hop immer noch
als synonym für musikalische innovation verstanden werden, schließlich
haben bands wie massive attack oder tricky - ach ja, und natürlich portishead
- damals bekannte musikalische elemente zu wirklich neuer ungemein dichter
musik verknüpft, und diese leistung hallt für meinen geschmack zu recht
bis heute nach!
zwar nicht ganz so bahnbrechend, aber doch interessant geht die fünfköpfige
band auf ihrem debut "dismantle and rebuild" vor. sie kombiniert
darauf elektronika á la the xx, archive oder faultline mit gitarrensounds
und packt das ganze in konventionelle popsonglänge. nur genau beim popsong,
da fängt das musikalische konzept an zu wackeln... the ramona flowers
verpassen es auf ihrem erstling - bis auf wenige ausnahmen - wirklich
mitreissende songs mit amtlicher hookline zu schreiben. stattdessen
nerven die vocals hier und da, indem sie ins leicht pathostriefige killerslike
abgleiten. wie es besser geht, haben bands wie kasabian oder the music
in der vergangenheit hinlänglich gezeigt. von daher bleibe ich doch
mit einem enttäuschten gesamteindruck zurück...
(mf)
the
ramona flowers @ facebook
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